Feurich Flügel von Prof. Harald Schoelen. Erschwerte Spielgenauigkeit und Repetition

 

Mein Feurich-Flügel (Länge 168cm) wurde Anfang der 1970er Jahre noch in Deutschland mit einer sehr sehr guten Verarbeitungsqualität hergestellt. Der Klangreichtum des Flügels war schon der Überarbeitung sehr groß. Er spielte sich aber insbesondere im leicht dumpf klingenden Bassbereich nach meinem Gefühl zu schwer, während im Diskant ein mir zu heller Unterton mitschwang. Ich entschied mich für die vollständige Überarbeitung der Renner-Mechanik mit einer Analyse nach dem patentierten Verfahren Precision Touch Design mit Hammerkopfwechsel und Neuachsung der Hammerkopfstiele. Das Resultat ist ein für diesen kleinen Flügel unglaubliches Klangvolumen und ein gleichmäßiger, leichter Lauf über alle Oktaven. Der Flügel vermittelt nun ein präzises Spielgefühl verbunden mit einer wunderbaren Dynamik. Der Bass klingt satt und volumenreich, der Diskant steht klar ohne zu klirren. Die Technik ist aber nur das eine. Abgerundet wurde dieses sicher nicht billige, aber des Preises werte Technikpaket durch die besonderen Fähigkeiten von Herrn Janzen zur präsisen Intonation und Regulierung des Instruments. In zwei Arbeitsschritten wurde der Flügel speziell auf meine Wünsche und den Standort eingestellt. Obwohl nur Laie und gerade mal fortgeschrittener Hobby-Klavierspieler konnte ich ihm dennoch schnell nahe bringen, wie ich spielen möchte und wie es sich dann auch anhören sollte. Diese Übersetzung in die Technik erfolgte in einer ganz herausragenden Weise. Seine hohe fachliche Kompetenz und stets freundliche, geduldige Art ließen dieses Projekt erst gelingen.
Harald Schoelen

Rezension von Piano Prof. Gesa Lücker nach einem von mir behandelten Yamaha C7 mit PTD

 

Lieber Herr Janzen, tausend Dank für die fantastische Stimmung und Preparation des Yamahas C7, es war eine große Freude, ihn heute zu spielen und auch eine große Hilfe, von Ihnen zu erfahren, dass man evtl. denkt, man müsste mehr Kraft geben....
Der Saal ist nicht so einfach zu handhaben (man denkt vorne, dass die Akustik doch trocken ist) aber ich habe mich schnell daran gewöhnt und am Ende alle glücklich, inklusive standing ovations :)
Wie traumhaft wäre es wenn überall Leute Ihres Kalibers die Instrumente vorbereiten!!!
Weiterhin viel Erfolg und alles Gute,
Ihre Gesa Lücker 

PTD an einem Kawai Gs-50: Problematik: abgenutzte Hammerköpfe, Regulierungsprobleme und vor allem Tonführungsprobleme, sensibles Spiel war nur erschwert und unzureichend möglich. Dez 2014

 

Lieber Herr Janzen,
heute habe ich endlich Zeit gehabt und vier Stunden auf dem neuen Flügel gespielt.
Zuerst war es sehr fremd, aber nach einer halben Stunde ging plötzlich alles wie von selbst und ich konnte es kaum fassen.
Der Anschlag passt perfekt zu meinem Spiel, im Piano reagiert er wie nie zuvor, Tempo geht plötzlich mühelos und der Bass ist weich und tragend. Der Diskant singt, wie ich es erhofft hatte. Die zweigestrichene Oktave noch nicht so, aber das kommt bestimmt noch. Alles darüber ist schön brillant.
Besonders beeindruckend finde ich die Klarheit im Bass. Toll.
Und so steht fest:
2014- mein schönstes Weihnachtsgeschenk: Der Flügel!
Vielen, vielen Dank!
Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich noch einen schönen zweiten Weihnachtstag und einen fröhlichen Rutsch ins neue Jahr!
Mareike Dam und Familie; Musiklehrerin


Teil PTD   Ibach-Klavier in Wesel
Im Sommer 2012 hat eine Kundin für unter 3.000 € ein gebrauchtes Ibach-Klavier Modell D-110 in Nussbaum satiniert im Fachhandel gekauft. Es wurde 1971 in Schwelm produziert und hat eine Renner-Mechanik. Der volle Klang hat sie von Anfang an überzeugt. Langsame verträumte Stücke konnte sie als Hobbypianistin darauf sehr gut spielen. Das Staccato- und das schnelle Spiel waren hingegen nahezu unmöglich. Es erforderte einen großen Kraftaufwand, die Klaviatur war sehr träge und der „Wilde Reiter“ versank buchstäblich im Moor, so die Kundin.
Maßnahmen: Zunächst wurden alle herkömmlichen Mittel der Regulation ausgeschöpft. Also untern anderem Halbgang, Reibung und eine Abmilderung der etwas lauten und schwierig beherrschbaren Hammerköpfe.
Nach einer Testphase wurde aber schnell klar, dass diese Änderungen nicht ausreichten, und das gesamte Hebelverhältnis verkürzt werden musste.
Interessant ist zu erwähnen, dass die Kundin zwei Klaviere um Haus hat. Auf dem einen laufen die Stücke problemlos, während das neu hinzugekaufte Ibach ein deutlcih höheres pianistisches Können erforderte, um die Besonderheiten des Anschlages auszugleichen.
Das Resultat der Arbeiten kommentierte die Kundin so:
"Nach einer Bearbeitung durch Herrn Janzen ist das Klavier nicht wieder zu erkennen. Es ist jetzt hervorragend gestimmt und intoniert; Herr Janzen hat die Tastenmechanik mit Polymer geschmeidiger gemacht und die Hebelwirkung der Klaviatur in seiner Werkstatt um 20%-30% verbessert. Dadurch habe ich ein viel angenehmeres und leichteres Spielgefühl. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, was aus so einem alten Schätzchen heraus zu holen ist und freue mich, einen so hervorragenden Klaviertechniker gefunden zu haben."
Da kann ich nur sagen:
Vielen Dank für die Blumen!

Seiler Flügel aus Kleve,

PTD mit Hammerkopfwechsel

 

Vormals generalüberholter Flügel war sehr grell im Klang und kaum musikalisch bespielbar.

Die Kundin bemänglete eine fehlende Sensibilität und allgemein zu lauten Klang.

Bei der Analyse zeigte sich, dass die Tasten sehr ungünstig ausgebleit waren. Das Hammerkopfgewicht passte weder zu der vorhandenen Achsübersetzung, noch zum Tastengewicht. Auch waren die noch originalen Hammerköpfe zwar schön in Form geschliffen, aber der Filz war verhärtet durch Zeit, Benutzung und einen ingeeigneten Härter und deshalb nicht zufriedenstellend intonierbar. Der Tausch aller Hammerköpfe, Optimierung des Hammerkopfgesamtgewichts und der Achsübersetzung, Korektur der Reibung aller Hammerachsen, Neuberechnung des Tastenbleies und Korrektur, sowie der Anschließenden Feinausarbeitung am Instrument, machten die Kundin sehr glücklich. Jetzt war es ihr problemlos möglich sich auf dem Instrument nuanciert zu artikulieren und Gefühle in Musik zu verwandeln.

Yamaha C7 aus Xanten

Ein Flügel, der systematisch Klangveredelt wurde hat sein erstes Konzert geben dürfen.

Dieses instrument hat neue Hammerköpfe erhalten, Precision Touch design und eine perfekte Konzertregulierung, sowie Intonation.

Yamaha C7 für eine Dirigentenschule in Lage

 

Selbst hergestellte Bassaiten,

Neue Hammerköpfe und PTD

Young Chang 175, Phönix aus der Asche

Der Young Chang Flügel der Evangeliums-Christen Gemeinde in Geldern hatte eine zu trägen und schweren, sowie ungleichmäßigen Anschlag, nur mittelmäßige Hammerköpfe und Saiten.

 

Nachdem alle Register der Klangveredelung gezogen wurden, wie Neubesaitung, Wapin, neue Hammerköpfe mit Wurzen Filz und Precision Touch Design, ist der 1,75m Lange Flügel von einem etwas unterdurchschnittlichen Niveau zur Spitzenklasse seiner Instrumentengröße aufgerückt.

Yamaha C7 erhält eine neue Saitenaufhängung

Die Evangeliumchristen Gemeinde in Verden bei Bremen erhällt einen Yamaha C7 mit einer Tonverbessernden Stegoptimierung.

Ein Yamaha G1 Flügel komplett neu besaitet.

Die alten Saiten entsprachen nicht mehr einem guten Qualitätsstandart.

Material: Röslau blau und Hellerbass

Marina Baranova zu dem Yamaha C7 in Xanten

 

"...Auf dem Flügel zu spielen ist ein Vergnügen. So, als würde man sich mit einem hoch sensiblen und intelligenten Menschen unterhalten: man deutet nur an und wird sofort verstanden.

Der Flügel überträgt unverzüglich die Botschaft des Interpreten an das Publikum. Es ist auch kein Wunder - ein Instrument, das mit so viel Sorgfältigkeit und Kenntnis von einem Klaviertechiker verfeinert wird, bekommt eine Seele, die sich mit farbenreichen Facetten des Klavierklanges ausdrücken kann.

Einfach wunderbar!"